Kfz-Versicherer können keine Gewinne "erwirtschaften" - Überschüsse sind keine Gewinne

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H O C H A K T U E L L

 

Am 7. April 05 berichteten die Medien, dass die „Autoversicherer“ 1,1 Mrd. Euro „Gewinn erwirtschafteten“ (weil sich weniger Unfälle ereignet haben).

 

Die   Ü b e r s c h ü s s e   von Versicherungsunternehmen als „erwirtschaftete Gewinne“ zu bezeichnen, ist genau so töricht, wie Überschüsse von Krankenkassen oder die Summe der Kontoguthaben von Bankkunden am Jahresende als „erwirtschaftete Gewinne“ zu bezeichnen.

 

Wo sind die Wirtschaftswissenschaftler und – ihnen folgend – die Juristen und Journalisten, die den Bürgern die simple Tatsache deutlich machen, dass (Kranken-)Versicherungsbeiträge oder Einzahlungen auf Bankkonten keine „Preise“ (sondern die Hingabe von Treuhandgeld) und die Überschüsse aus einem Gemeinschaftsvermögen oder Treuhandgeld von Bank-/Versicherungskunden keine Unternehmensgewinne sind?

 

Angeblich sollen einige Versicherungsunternehmen Beitragsrückzahlungen an die Versicherten vornehmen, was der beste Beweis wäre: Die Beiträge waren keine Preise ! Und wer nicht zurückzahlt, veruntreut Treuhandgeld, nachdem vorab Milliarden ohne Wettbewerb für unangemessen hohe Kosten verschwendet wurden oder im Konzern – auch über die Rückversicherung – verschwunden sind. Und dabei geht es „nur“ um eine Billion Euro angesammeltes Vermögen und über 500 Mio. Verträge der Bundesbürger für ihren Versicherungsschutz und ihre Altersvorsorge.